Nach einem Jahr Corona-Pause fanden an unserer Schule in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner, dem DRK Wattenscheid, endlich wieder Erste-Hilfe-Kurse für unsere 30 Schulsanitäterinnen und -sanitäter sowie für einen Teil der Lehrerinnen und Lehrer statt. Um das richtige Verhalten für den „Notfall“ zu trainieren, müssen die aktiven Schulsanitäter*innen ihre Kenntnisse in der Ersten Hilfe alle 2 Jahre auffrischen.
Da auch unsere Lehrerinnen und Lehrer für eventuelle Notfälle auf
Schulausflügen, Klassenfahrten oder im täglichen Schulleben
sowie
im Alltag gewappnet sein müssen, absolvierten Lehrerinnen und
Schulsanitäterinnen gemeinsam Erste-Hilfe-Kurse. Unterstützt
vom DRK-Ausbilder Herrn Frede wurden hier verschiedene
Handgriffe der ersten Hilfe geübt. Dazu zählten das Versorgen von
Wunden, die stabile Seitenlage oder die Wiederbelebung durch eine
Herz-Druck-Massage auch unter zu Hilfenahme eines
Defibrillators.
An dieser Stelle möchten wir Herrn Frede vom DRK Wattenscheid für seinen dreitägigen Einsatz an unserer Schule danken. Am Ende des Kurses betonten Schulsanitäterinnen und Lehrerinnen, dass sie gemeinsam viel neues Wissen erwerben bzw. altes Wissen auffrischen konnten und für künftige Einsätze gut vorbereitet wurden.
In diesem Schuljahr engagieren sich in unserem Schulsanitätsdienst 30 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-10 unter der Leitung von Frau Versmold und Frau Kiepert. Um in Notfällen sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen während des Unterrichts oder in den Pausen einleiten zu können, organisieren die Schulsanitäter täglich einen Bereitschaftsdienst. In den Pausen gehört dann zu den täglichen Aufgaben eines Schulsanitäters das Kleben von Pflastern, die Ausgabe von Kühlpacks sowie die Versorgung von Schülern mit Bauch- oder Kopfschmerzen. Ein Schulsanitäter muss aber nicht nur Wunden versorgen können, sondern auch Trost spenden und Zuwendung geben. So manche Träne wurde schon im Sanitätsraum getrocknet.