Eine Fortbildung in der asiatischen Sportart Federfußball erhielten die
19 Sporthelferinnen und -helfer unserer Schule kürzlich vom ehemaligen
Bundestrainer Herrn Peter von Rüden. Zunächst gab Herr von Rüden eine
kurze theoretische Einführung in diese bei uns noch nicht so bekannte
Sportart. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass der Federballsport,
auch „Jianzi“ genannt, seinen Ursprung im asiatischen Raum hat und bereits
vor ungefähr 3000 Jahren entstand. Noch heute erfreut sich diese Sportart
dort großer Beliebtheit und wird in Parks quasi als Volkssport betrieben.
Herr von Rüden entdeckte diesen Sport im Jahr 1984 auf einer Urlaubsreise
in China und brachte die Sportart voller Begeisterung mit nach Europa, wo
er zu ihrer Verbreitung beitrug. Seit dem Jahr 1990 gibt es Federfußball
dank Herrn von Rüden auch in Deutschland.
Im praktischen Teil der 3-stündigen Fortbildung machten sich die
Sporthelferinnen und -helfer zuerst mit dem neuen Sportgerät, einem
Federfußball vertraut und lernten die ersten Techniken kennen, wie das
Hochhalten des Federfußballs mit Knie oder Fuß, das Zuspielen und das
Annehmen. Alle machten persönliche Fortschritte und
konnten erste kleine Erfolge im Umgang mit einem Federfußball erlernen.
Alan aus der Klasse 9a zeigte ein besonderes Talent für diese Sportart und durfte gegen Herrn von Rüden sogar in einem kleinen Spiel über das Netz antreten. Das Fazit nach dieser Trainingseinheit war einstimmig: Federfußball ist eine technisch anspruchsvolle Sportart mit großem Spaßfaktor. Abschließend bekamen Alle einen Federfußball für das weitere Üben zu Hause geschenkt. Darüber hinaus erhielten wir auch einen Klassensatz Federfußbälle für die Schule. Nun überlegen die Sporthelferinnen und -helfer, wie sie diese neu erlernte Sportart unter den Schülerinnen und Schülern unserer Schule weiterverbreiten können. Vielleicht sehen wir demnächst Federfußbälle in den Pausen über unseren Schulhof fliegen.